Erfolgsserie gerissen - Herren TC Bamberg

Die Erfolgsserie der Herren des TC Bamberg hat in dieser Woche mit insgesamt zwei Spieltagen ein abruptes Ende genommen. Beide Heimspiele gingen verloren und ein sofortiger Wiederaufstieg in die Regionalliga ist in weite Ferne gerückt.

 

 

Knappes Ergebnis gegen Ingolstadt


TC Herren müssen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Am Donnerstag standen sich im Hain der TC Bamberger und der DRC Ingolstadt gegenüber. Die erste Runde begann vielversprechend, denn Andreas Tattermusch ließ seinen Gegner keine
Chance und blieb auch im vierten Spiel ungeschlagen. Max Hofmann bewies wieder einmal seinen Kampfgeist und besiegte Stefan Minichberger mit 7:5 0:6 13:11. Lediglich Stefan Göllner musste sich nach hochklassigem Spiel gegen Philipp
Regnat geschlagen geben.


In der zweiten Runde lief es weniger erfolgreich und alle 3 Bamberger hatten der spielerischen Klasse ihrer Gegner an diesem Tag nichts entgegenzusetzen. Beim Stand von 2:4 mussten nun 3 Doppel her. Das erste Match konnte das Doppel Schmitt/Tattermusch mit 6:1 6:2 zügig für sich entscheiden. Kurze Zeit später gewannen auch Starke/Strickroth ihr Doppel mit 3:6 6:3 10:7. Beim Stand von insgesamt 4:4 zeigten allerdings die Ingolstädter Regnat/Minichberger ihre individuelle Klasse und gewannen das entscheidende und sehr umkämpfte Doppel gegen Göllner/Hofmann mit 6:4 6:7 10:4. So hieß es am Ende zwar 4:5.

 

Team aus Uttenreuth zu stark


Auch dem SC Uttenreuth II musste sich die erste Herrenmannschaft des TC Bambergs am Sonntag in der Bayernliga geschlagen geben. 2:7 hieß es am Ende und damit ist nur noch ein theoretischer Wiederaufstieg in die Regionalliga möglich.


Das noch junge Bamberger Team um Team Captain und „Oldie“ Tattermusch startete hoffnungsvoll in den Spieltag, konnte aber letztlich doch nur einen Einzelpunkt aus den ersten drei Einzeln holen. Für diesen Punkt sorgte Tattermusch selbst mit einem relativ deutlichen 6:2 und 6:4 gegen seinen deutlich jüngeren Gegner Aumüller und begeisterte mit seinen zahlreichen Netzangriffen. Stefan Göllner an Position zwei unterlag in einem engen Spiel Philipp Dittmer mit 3:6 4:6 und hatte Probleme mit der aggressiven Spielweise seines Gegners. Stark und entschlossen spielte Julian Beil an Position sechs auf und erspielte sich bei seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft einen perfekten Start in sein Match. Leider konnte er das Niveau nicht über das gesamte Spiel halten und verlor am Ende unglücklich mit 7:5 3:6 und 5:10 gegen den routiniert spielenden Fabian Reisch.


In der zweiten Einzelrunde hatte Neuzugang Ben Tito Müller einen schwachen Tag erwischt und baute in sein Spiel zu viele unerzwungene Fehler ein. 2:6 und 0:6 hieß es am Ende gegen Staudacher. Auch Patrick Schmitt haderte oftmals zu sehr mit Platz oder Gegner und verschenkte somit einen möglichen Sieg gegen seinen unangenehm spielenden tschechischen Gegner Stepanek. Leider konnte er seine kraftvolle Spielweise aus den vorherigen Begegnungen zu keinem Zeitpunkt zeigen und verlor mit 2:6 und 2:6. Für das Highlight des Tages sorgte dann aber Marcel Strickroth, Nummer 1 im Team. Er lieferte sich mit dem ehemaligen Profi Matthias Wunner einen direkten Schlagabtausch und konnte sich völlig unerwartet den ersten Durchgang mit 7:5 holen. Im zweiten Satz bot er weiterhin Paroli und hätte sich mit ein wenig mehr Glück den Tie Break holen können. Allerdings verlor er diesen knapp und musste in den entscheidenden Match Tie Break, den er dann ebenfalls mit 7:10 abgeben musste. Somit war die zweite Niederlage nach 1:5 Einzel beschlossene Sache.


Doch die Bamberger zeigten nochmal Moral und spielten alle Doppel vor ca. 50 Zuschauer konzentriert und motiviert zu Ende. Die eingespielten Tattermusch/Schmitt holten mit 7:6 und 6:4 noch einen Punkt, Strickroth/Göllner verloren denkbar unglücklich mit 6:4 0:6 und 8:10. Die beiden Nachwuchshoffnungen Müller/Beil konnten Erfahrung sammeln, gingen aber mit einem 1:6/2:6 vom Platz. Nach diesem Spieltag haben die Bamberger bereits zwei Niederlagen auf dem Konto und nur noch theoretische Chancen auf einen Aufstieg. Dies kann nur noch mit Siegen in den nächsten beiden Spielen gegen die Topfavoriten Nürnberg und Amberg erreicht werden.