ATP-Challenger in Eckental: Deutscher Sieger beim Jubiläum?

Eckental (fr). Seit 20 Jahren strömen Sportbegeisterte und Fans der gelben Filzkugel zum ATP-Challengerturnier nach Eckental. Daran wird sich auch bei der Jubiläumsausgabe nichts ändern, denn ein Blick auf das Teilnehmerfeld des Bauer Watertechnology Cups vom 29. Oktober bis 6. November verspricht erneut Weltklasse-Tennis vor der Haustür. Der Bayreuther Florian Mayer, aktuell auf Rang 55 der Welt notiert, führt die Setzliste an und nährt die Hoffnungen auf einen deutschen Turniersieg.

Mayer gilt nicht nur in seiner fränkischen Heimat als absoluter Publikumsliebling. Der 33-Jährige feierte in diesem Jahr seinen größten Karriere-Erfolg, als er sich beim ATP-500-Turnier in Halle/Westfalen sensationell den Titel sicherte. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf der ATP-Tour und seiner bekannten Vorliebe für schnelle Beläge dürfte der zweimalige Viertelfinalist von Wimbledon einer der Topfavoriten auf die Siegertrophäe in Eckental sein. Letztmals hatte mit Benjamin Becker 2013 ein Landsmann die Internationalen Bayerischen Hallen-Meisterschaften für sich entscheiden können. Jener Becker (ATP 123) ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie, ebenso wie der Lübecker Tobias Kamke (ATP 133), der erst 21-jährige Hoffnungsträger Maxi Marterer aus Stein bei Nürnberg (ATP 177) sowie der Münchner Peter Gojowczyk (ATP 187). Eine Wildcard für die Qualifikation erhalten Tim Pütz, Eckental-Finalist von 2014, Rene Schulte, Sieger der TC-Forchheim-Open, der 16 Jahre alte Leo Zima und das 15-jährige fränkische Nachwuchstalent Tim Hofmann aus Heroldsberg.

 

Neben den deutschen Akteuren wollen auch viele internationale Stars der Tennisszene am Ende einer langen Saison noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Allen voran der ehemalige Weltranglisten-Achte Janko Tipsarevic aus Serbien (ATP 140), der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren schon mindestens im Achtelfinale stand. Mit Igor Sijsling aus den Niederlanden (ATP 121) schlägt der Turniersieger aus dem Jahr 2010 im Ortsteil Brand auf. Der frühere French-Open-Halbfinalist Jürgen Melzer aus Österreich, aufgrund diverser Verletzungen auf Nummer 451 der Weltrangliste aberutscht, bringt die Erfahrung von zwei Grand-Slam-Siegen im Doppel mit ins HOUSE OF SPORTS. Zu den weiteren Favoriten zählen der Russe Teymuraz Gabashvili (ATP 111), Steve Darcis aus Belgien (ATP 115), die beiden Slowaken Lukas Lacko (ATP 116) und Andrej Martin (ATP 117) sowie Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine, der vor drei Jahren Rasenkönig Roger Federer in der zweiten Runde von Wimbledon bezwingen konnte.

 

„Unsere Zuschauer dürfen sich erneut auf hochklassiges Tennis freuen, gepaart mit einem bunten Rahmenprogramm und einer einzigartigen familiären Atmosphäre“, verspricht Turnierdirektor Marcus Slany.

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