Hochspannung beim Match des Tages am Donnerstag Halbfinalpaarungen stehen fest Qualifikant Lukas Rüpke letzter Deutscher im Turnier - Dittelbrunn Open 2016

Turnierdirektor Thomas Heil und die Berlinerin Anja Kühne, die in diesem Jahr das Amt des Supervisors bei den Dittelbrunn Open übernommen hat, taten mit der Auswahl der Begegnung des Top-Gesetzten Michal Konecny (CZE) gegen Christoph Negritu (GER) erneut einen guten Griff. Die Zuschauer, die am Donnerstagabend den Weg in die Hambacher Halle gefunden hatten, mussten ihr Kommen nicht bereuen. Sie sahen das betreffs Spannung, Dramatik, wechselvollem Verlauf und spielerischem Niveau bisher beste Match des Turniers. Im ersten Satz reichte dem Tschechen ein Break zum 6:4-Satzgewinn. Zu Beginn des zweiten Satzes sah es nach frühem Break für Konecny zunächst nach einem baldigen Ende der Partie aus. Doch Negritu, der vor einigen Jahren als Junior hier schon für überraschende Ergebnisse gesorgt hatte, kam zurück, schaffte das Rebreak und stellte Satzgleichstand mit 7:6 her. Auch der dritte Satz war voller Spannung mit einer Fülle an hochkarätigen Ballwechseln. Ein kurzer Konzentrationsabfall Negritus brachte dem erfahrenen Tschechen ein Break, das er zum Satz- und Matchgewinn mit 6:4 verwertete.

Die Viertelfinalbegegnungen des heutigen Tages gingen konträr zu den bisherigen Matches größtenteils nicht mehr über die volle Distanz von drei Sätzen. Lediglich der Bulgare Alexandar Lazarov wehrte sich gegen den Letten Martins Podzus in einer ab dem zweiten Satz hochklassigen Begegnung und verlangte Podzus beim 6:3, 4:6 und 3:6 alles ab. Der 23-jährige Qualifikant Lukas Rüpke fügte seinen bisher schon sehr guten Ergebnissen ein weiteres Highlight hinzu. Der erste Satz gegen den Tschechen David Poljak brachte ein frühes Break für Rüpke, der sich mit seinem druckvollen Spiel und guten Returns sicher mit 6:2 durchsetzte. Der zweite Satz sah einen sich erheblich steigernden Poljak, der sofort breakte und Rüpke mit schnellen Angriffsbällen in Verlegenheit brachte. Der junge Deutsche verlor aber nie die Übersicht, schaffte das Rebreak zum 5:5, brachte seinen Aufschlag zum 6:5 durch und nahm seinem Gegner erneut das Service zum Zweisatzsieg ab. Damit ist er der letzte Deutsche im Feld, weil unmittelbar nach seinem Match der Berliner Sebastian Wagner gegen Marek Jaloviec (CZE – Position zwei der Setzliste) mit 4:6, 2:6 unterlag.

 

Die eigentliche Überraschung war aber der Zweisatzerfolg des Ukrainers Danylo Kalenichenko gegen die Nummer eins des Turniers, Michal Konecny (CZE). Der hervorragend servierende und in seiner Spielweise an Novak Djokovic erinnernde Youngster Kalenichenko gewann den ersten Satz im Tiebreak und schaffte mit seinem sehr soliden, sicheren Spiel gegen den am Ende resignierenden Tschechen den 7:6, 6:2-Sieg. Auf seinen weiteren Weg im Turnier darf man am morgigen Samstag gespannt sein.

 

Offizielle Turnierhomepage: www.dittelbrunn-open.com

 

V.i.S.d.P.

Dr. Werner Kisan

Turnierleitung

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