Görges komplettiert Viertelfinale in Nürnberg

Nach Annika Beck und Anna-Lena Friedsam hat am Gentlemen Day presented by LOTTO Bayern auch Julia Görges den Einzug in das Viertelfinale des NÜRNBERGER Versicherungscups 2016 geschafft. Die Wahl-Regensburgerin setzte sich in ihrer Zweitrundenpartie mit 6:4, 6:2 gegen die an Nummer acht gesetzte Kasachin Yulia Putintseva durch. Bei der vierten Auflage des WTA-Turniers in Nürnberg sind damit noch drei deutsche Damen im Rennen um den Titel.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Es war am Anfang ein bisschen schwierig, meinen Rhythmus zu finden. Ich habe mich nicht ganz so gut bewegt und ein paar Spiele gebraucht, um das richtige Gefühl zu bekommen. Dann habe ich aber immer besser ins Spiel gefunden und gut serviert, vor allem in den wichtigen Situationen“, so Görges, die nun gegen Lesia Tsurenko um den Einzug in das Halbfinale spielt. Das bislang einzige Aufeinandertreffen in Rom hat die 26 Jahre alte Ukrainerin vor rund einer Woche in Rom in drei Sätzen gewonnen. Julia Görges: „Das war ein sehr gutes Match, das ich ebenso gut hätte gewinnen können. Lesia spielt ähnlich wie Yulia. Ich muss Geduld haben, gleichzeitig aber auch aggressiv spielen.“

 

 

 

Während Julia Görges, Annika Beck und Anna-Lena Friedsam beim NÜRNBERGER Versicherungscup 2016 weiter vom Titel träumen dürfen, haben Laura Siegemund und Sabine Lisicki ihre Achtelfinalpartien am Gentlemen Day presented by LOTTO Bayern verloren. „Ich bin im Moment leider noch nicht in der Lage, jeden Tag mein bestes Tennis abzurufen. Phasenweise hat es gut geklappt, phasenweise nicht“, sagte Lisicki nach ihrer 2:6, 6:7(5)-Niederlage gegen die US-Amerikanerin Varvara Lepchenko. „Es gilt daran zu arbeiten, wieder konstanter zu spielen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.“

 

 

 

Weite Wege musste im letzten Match des Tages auch die gesundheitlich angeschlagene Laura Siegemund gehen. Gegen Mariana Duque-Marino aus Kolumbien kämpfte sich die 28-Jährige nach dem Verlust des ersten Satzes zwar noch einmal zurück ins Match, musste sich schließlich aber nach zwei Stunden und 48 Minuten mit 6:7(6), 6:3, 1:6 geschlagen geben. „Ich habe mich heute nicht gut gefühlt und nicht gut gespielt. Mir hat körperlich die Basis gefehlt, ich habe keine guten Ideen gehabt und die falschen Entscheidungen getroffen“, so Siegemund. „Mariana hat das gemacht, was nötig war, um mich in langen Ballwechseln zu halten. Ich hatte Chancen, die ich hätte nutzen müssen, weil ich wusste, dass ich einen dritten Satz nicht schaffen würde. Und diese Chancen habe ich leider nicht genutzt.“

 

 

 

Neben der deutschen Nummer zwei der Setzliste hat sich auch Topfavoritin Roberta Vinci im Achtelfinale verabschieden müssen. Die Weltranglistensiebte aus Italien unterlag der niederländischen Qualifikantin Kiki Bertens mit 4:6, 6:7(4).

 

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