Sandplatztennis im Winter? Macht es Tennis-Force wirklich möglich?

Foto: Manuel Scheller von Tennis-in-Franken.de und Klaus Englert 1.Vorstand TC Lengfeld
Foto: Manuel Scheller von Tennis-in-Franken.de und Klaus Englert 1.Vorstand TC Lengfeld

Noch vor wenigen Jahren erschien Sandplatztennis am 3.Dezember in Franken unmöglich. Laut dem Sportbodenhersteller SPORTAS sollte es jedoch mittlerweile kein Problem mehr sein. Über Tennis-in-Franken.de waren schnell die ersten Anlagen mit einem im Freien verfügbaren Tennis-Force-Belag gefunden. Völlig unkompliziert ermöglichte es mir der TC Lengfeld (Würzburg) die 2015 eingeweihten Tennis-Force-Plätze am 03.12.2015 zu testen.

 

Grundsätzlich sollte man wissen, dass eine Sanierung eines Tennisplatzes mit der konventionellen Methode ca.15.000€ kostet. Für die Umwandlung zu einem Tennis-Force Platz muss ganz grob das doppelte veranschlagt werden. Faktoren wie der vorhandene Untergrund, die Lage, Anzahl der Plätze, örtliche Gegebenheiten und der aktuelle Rohstoffpreis beeinflussen den Preis. Insgesamt ein doch beachtlicher finanzieller Unterschied.

Doch laut der Herstellerfirma „SPORTAS“ bieten die Tennis-Force-Plätze auch zahlreiche Vorteile:

 

- Ganzjährige Bespielbarkeit

- Kein Ausgleich von Löchern und Unebenheiten, sowie kein Walzen erforderlich

- Gleichmäßiger Ballabsprung durch ebene Spieldecken

- Spielverhalten vergleichbar mit konventionellen Sandplätzen

- Optik bekannter Ziegelmehlplätze

- Linierung friert nicht hoch

- Einbau auf Ascheplätzen, Kunstrasen und ungebundener Tragschicht möglich.

- Für Mehrzweck und Rollstuhl-Tennis geeignet.

 

Wie oben beschrieben konnte ich am 3. Dezember bei 7°C den Tennis-Force-Platz in Lengfeld testen. Besonderes die ebene und feste Spieldecke war für mich sehr beeindruckend und zu dieser Jahreszeit einmalig. Alleine schon bei dem Gedanken, sich bei diesen Platzverhältnissen schon im März und April auf die Medensaison vorbereiten zu können, ist für mich ein kleiner Tennistraum, der anscheinend durch SPORTAS ermöglicht wird. Obwohl es in den letzten Tagen mehrmals Frost hatte, ist die Linierung eben und ist nicht hoch gefroren. Laut dem Vorstand Klaus Englert hat der Einbau auf Ascheplätze durch SPORTAS reibungslos funktioniert. Der SPORTAS Bodenbelag hält bisher was er verspricht. Man sollte sich aber durchaus darüber bewusst sein, dass es noch keine Langzeiterfahrungen (15-20 Jahre) mit diesem Belag gibt.

 

Nun zum wichtigsten: Wie lassen sich die Tennis-Force Plätze eigentlich bespielen?

 

Schon bei den ersten Schlägen auf den Tennisplatz merkte ich, dass der Bodenbelag etwas härter wie ein konventioneller Tennisplatz ist. Den Grund hierfür konnte ich am äußeren Rand des Tennisplatzes deutlich erkennen. Unter der obersten Ziegelmehlschicht befindet sich ein harter Belag. Für mich als Laien sieht dieser ähnlich einem Hartplatz oder Kunststoffboden aus. Auf jeden Fall war der Ballabsprung durch diese ebene Spieldecke tatsächlich viel gleichmäßiger. Ein Verspringen der Bälle wird dadurch sicherlich minimiert.

 

Der saubere Ballabsprung erinnerte mich an die ein oder andere Tennishalle in Mittelfranken. Durch die oberste Schicht Ziegelmehl war das Spielverhalten dennoch gut mit konventionellen Tennisplätzen zu vergleichen. Völlig problemlos konnte ich um die schwierigsten Bälle kämpfen und zu den Bällen wie gewohnt hin rutschen. Ob der Bodenbelag eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit des Tennisspiels hatte, konnte ich schwer beurteilen. Vielleicht wird das Spiel minimal schneller. Insgesamt kann ich mich der Aussage des Herstellers „Spielverhalten vergleichbar mit konventionellen Sandplätzen“ anschließen. Sicherlich wird der harte Untergrund kleinere Veränderungen mit sich bringen, wobei diese wie der gleichmäßige Ballabsprung positiv zu sehen sind.

 

Ein Tennis in Franken Fan berichtete mir, dass die Tennisplätze nach Regen etwas rutschiger im Vergleich zu konventionellen Tennisplätzen sind. Inwieweit diese Aussage zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Für mich ist die wichtigste Erkenntnis, dass der Charakter des Spielens auf Sand nicht verändert wird. Dies war mir als Sandplatzliebhaber besonders wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass die Qualität des Spielens vor allem im Frühjahr und Herbst wo konventionelle Tennisplätze oft weich sind, deutlich gesteigert wird. Ob die feste Bodenschicht unter dem Ziegelmehl positive oder negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist mir nicht bekannt. Meine Füße haben sich am nächsten Tag wie immer angefühlt.

 

Einige Gedanken zum Sinn der Tennis-Force Plätze

 

Was nützt mir ein Tennis-Force-Platz, wenn es im Herbst und Winter ab 17.00 Uhr dunkel ist. Vermutlich den meisten berufstätigen Tennisspielern, abgesehen von den Wochenenden, ziemlich wenig. Anders sieht die Situation für Schüler, Studenten, Selbstständige und nicht (mehr) berufstätige Tennisspieler aus. Unter Umständen kann die Nutzbarkeit der Tennisplätze am Besten durch die Kombination mit einer Flutlichtanlage erhöht werden. Dadurch wird die neue Generation der Tennisplätze für eine Ganzjahresnutzung interessant. Allerdings fallen hierbei nochmals zusätzliche Kosten für die Installation und den Betrieb der Flutlichtanlage an.

 

Die aktuellen Kosten für eine gute Flutlichtanlage für Tennisplätze sind mir leider nicht bekannt. Falls ihr hierzu Informationen vorliegen habt, könnt ihr dies gerne als Kommentar posten und somit allen Interessierten zugänglich machen. Dies gilt natürlich auch für alle weiteren Erfahrungen die ihr mit Tennis-Force-Plätzen bereits habt.

 

Ohne eine Flutlichtanlage lässt sich wahrscheinlich für die meisten berufstätigen Tennisspieler die Saison um 2-3 Monate verlängern. Hierzu habe ich einfach die Zeiten der Sonnenuntergänge der relevanten Monate in Nürnberg recherchiert:

 

Sonnenuntergang am 15.3 | 15.4  | 15.10 | 15.11 | 15.12

 

                         Uhrzeit 18:20| 20:08| 18:25 | 16:33 |16:16

 

In den Monaten Dezember, Januar und Februar dürften die Plätze aufgrund der Witterung in Deutschland keine echte Alternative zur klassischen Tennishalle sein. Aber was sind schon 3 Monate. Die Tennis-Force Tennisplätze eignen sich aus meiner Sicht besonders in den Übergangsmonaten für Mitglieder zum spontanen spielen bei guten Wetterverhältnissen. Gerade zur Saisonvorbereitung sind die Plätze ein echter Luxus für Medenspieler. In dieser Sommersaison nutzen die Tennis-Force Plätze in Lengfeld z.B. die Bayernligamannschaft des TSV Günterleben zur Saisonvorbereitung. Einen festen Trainingsbetrieb durch Tennisschulen von November – März kann ich mir „Outdoor“ aufgrund der Witterung nur schlecht vorstellen.

 

Meine persönliche Erfahrung ist, dass sich immer weniger Menschen am Vereinsleben und an den dort anfallenden Arbeitsaufgaben beteiligen. Deshalb kann es für viele Vereine eine echte Entlastung sein, wenn durch die Tennis-Force Plätze die aufwändige Frühjahrsinstandsetzung der Tennisplätze wegfällt, bzw. signifikant reduziert werden kann.

 

Finanzierbarkeit der Tennis-Force-Plätze

 

Durch die Tennis-Force Plätze sollte es jedem Verein möglich sein, die Kosten für einen Platzwart deutlich zu senken. Außerdem fallen bei vielen Vereinen die üblichen Arbeitsstunden der Platzinstandsetzung weg. Diese Arbeitsstunden können anderweitig zum Beispiel zur Pflege der Anlage verwendet werden. Durch die vereinfachte Platzinstandsetzung und die reduzierten Platzwartkosten können viele Vereine mit bis zu 6 Plätzen, meiner Einschätzung nach, zwischen 3.000€ - 5.000 € jährlich sparen. Gerne können auch hierzu Erfahrungen als Kommentar gepostet werden!

 

Grundsätzlich sollte man sich aber darüber bewusst sein, dass weiterhin ein Platzwart benötigt wird. Das Bewässern der Tennisplätze ist weiterhin laut Erfahrungen der Vereine in vollen Umfang nötig. Außerdem müssen die Tennisplätze gerade im Frühjahr und Herbst regelmäßig von Laub befreit werden. Weitere Kleinigkeiten werden wie bei „normalen Sandplätzen“ immer wieder mal auftreten. Der TC Lengfeld hat im Zuge der Sanierung eine automatisierte Bewässerung eingebaut bzw. die Bewässerungsanlage erneuert. Inwieweit Tennis-Force Plätze für einen Verein finanzierbar sind, kann natürlich nur jeder Verein für sich kalkulieren. Sicherlich gibt es auch noch zahlreiche weitere Aspekte, die in meiner eigenen Betrachtung nicht berücksichtigt wurden. Einer könnte zum Beispiel die Witterungsfestigkeit der Netze sein.

 

Sterben konventionelle Tennishallen durch Ganzjahresplätze aus?

 

Diese Befürchtung ist mir in den letzten Tagen zu Ohren gekommen und ich möchte deshalb kurz darauf eingehen. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass Tennisvereine zum Wohle der Mitglieder und nicht der gewerblichen Tennishallen agieren sollten. Außerdem denke ich wie oben beschrieben, dass ein kontinuierlicher Trainingsbetrieb natürlich viel besser in einer klassischen Tennishalle umsetzbar ist. Vielleicht erschließt man aber auch ganz neue Zielgruppen durch die Tennis-Force Plätze. Ich meine Tennisspieler/innen die aufgrund der hohen Kosten gar nicht in Tennishallen gespielt haben. Die ersten Tennisvereine mit Tennis-Force-Plätzen überlegen auch einen Teil ihrer Plätze mit günstigen Traglufthallen zu überdachen. Vielleicht sterben Tennishallen also gar nicht aus, sondern es entstehen zeitgemäße Tennishallen die keine 30 Wochen Auslastung einkalkulieren.

 

Fazit:

 

Mir haben die 2 Stunden Sandplatztennis am 3.Dezember viel Spaß und Freude bereitet. Ich gehe davon aus, dass viele Vereine die in Tennis-Force-Plätze investieren auf verschiedenster Weise davon profitieren können. Am Besten ist es, diese neue Art von Tennisplätzen einfach selbst auszuprobieren um einen eigenen Eindruck zu erhalten. Jeder hat andere Ansprüche und Interessen an den Tennissport. Ich würde auf jeden Fall auch im Dezember 2016 bei 7°C Grad gerne in frischer Luft Tennis spielen und hätte die ein oder andere Idee was ich mit dem gesparten Geld für die Hallenkosten anfangen würde. Ich kann aber auch jeden verstehen, der lieber 25-30€/Std. zahlt und bei 18°C Grad in der Tennishalle spielt, danach noch sauniert und im Bistro ein Radler trinkt.

 

Vielleicht gibt es irgendwann mal eine Aktion gemeinsam von Tennis-in-Franken.de und dem TC Lengfeld bei dem die Tennisplätze getestet werden können. Was haltet ihr davon?

 

P.S Nicht vergessen Tennis in Franken Facebook Fan zu werden.

 

Ein Bericht von Manuel Scheller von www.Tennis-in-Franken.de

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Kommentare: 19
  • #1

    Grittmann (Sonntag, 06 Dezember 2015 16:28)

    Mich würde die Abnutzung der Oberfläche nach mindestens 10 Jahren interessieren. Da gibt es meines Wissens nach diverse Vereine.

  • #2

    Müller (Sonntag, 06 Dezember 2015 16:32)

    Dürfen Medenspiele tatsächlich nicht auf z.B. 2 Tennis-Force und einem konventionellen Tennisplatz aufgrund der Regularien ausgetragen werden?

  • #3

    DB (Sonntag, 06 Dezember 2015 16:36)

    Sehr schöner Bericht! Mich würde hierzu interessieren, wie lange die Firm SPORTAS eine Garantie auf die Tennis-Force-Plätze gibt?

  • #4

    Klaus Englert (Sonntag, 06 Dezember 2015 16:45)

    Medenspiele dürfen gemischt ausgetragen werden. Laut ITF gelten Tennis-Force-Plätze als clay-court und sind somit laut Wettspielbestimmungen identisch mit herkömmlichen Sandplätzen.
    Die Firma sportas gibt eine 6-jährige Garantie auf die Tennis-Force-Plätze.

  • #5

    Tennis in Franken (Sonntag, 06 Dezember 2015 16:47)

    Wir leiten unseren Erfahrungsbericht an Sportas weiter und gehen davon aus, dass die Firma die Fragen demnächst beantwortet. Toll wäre es aber auch wenn einige Vereine / Spieler ihre Erfahrungen posten. :)

  • #6

    Gast (Sonntag, 06 Dezember 2015 18:28)

    Zu welchem Prozentsatz beteiligen sich in der Regel die Gemeinden / Städte bei einem Neubau? Gibt es Vereine die hierzu Zahlen nennen dürfen?

  • #7

    Jürgen Kugler/Rollitennis e.V. (Montag, 07 Dezember 2015)

    Wie wirkt sich die Oberfläche beim Rollstuhltennis aus und sind auf dem Platz Veränderungen zu sehen? Ist das auch versucht worden?

  • #8

    Tennis in Franken (Montag, 07 Dezember 2015 19:00)

    Antwort: Grittmann
    Tennis Force wird seit dem Jahr 2001 von uns eingebaut. Es mußten in diesem Zeitraum bis jetzt die Linierungen erneuert werden. Diese haben wir im Grundlinienbereich etwas weiter aufgenommen und damit leichte Abnutzungserscheinungen der Basisdecke im Handeinbauverfahren wieder ausgeglichen. Allerdings handelt es sich um Plätze in den Niederlanden, die auch in den Wintermonaten intensiv bespielt werden, da hier auch eine Wintermannschaftsrunde im Außenbereich ausgetragen wird. Die Plätze sind problemlos bespielbar. Internet: www.rulec.nl

    Rollitennis.e.V.:
    Tennis Force ist für Rollstuhltennis geeignet. Bestes Beispiel sind die 2 Plätze vom SV Großohrenbronn e.V., Am Sportplatz in 91599 Dentlein-Großohrenbronn, wo die gesamte Anlage Rollstuhlgerecht umgebaut worden ist.
    Anmerkung: Hi Jürgen, gerne schicke ich dir hierzu einen Bericht per E-Mail der mir von Sportas zur Verfügung gestellt wurde. Viele Grüße, Manuel

    P.S Die Antworten kommen direkt von der Geschäftsführerin.

  • #9

    Ralf (Montag, 07 Dezember 2015 21:22)

    @Gast
    Der Prozentsatz ist vollkommen unterschiedlich. Wir wollen einen Umbau 2er Plätze realisieren. Leider ist von unserer Stadt wenig zu erwarten. Ich hatte Kontakt mit anderen Vereinen, welche durchaus von der Stadt und dem Landkreis etwas bekommen haben. Dann kann man ebenso Förderung beim (bei uns) BLSV beantragen, sodass man von einer Förderung von ca. 30-50 % der Kosten spricht. Bei uns leider eher die 30 %. Gespielt habe ich mit meinen Vorstandskollegen auch schon. Kann die Ausführungen von Manuel nur bestätigen. Wir sind auch begeistert von dem Belag und der Möglichkeit, im Winter Tennis zu spielen. Leider haben wir den Umbau noch nicht realisieren können.

  • #10

    Feedback auf Facebook (Montag, 14 Dezember 2015 12:37)

    Matthias XXX:
    Im Sport Scheck in München gibt es eine Zweifeld traglufthalle mit dem Belag. Spielt sich 1a. Und wenn wie letzte Woche 12 Grad und Sonnenschein im Dezember ist dann würde ich da sehr gerne auch draußen drauf spielen. Da hat man dann wenigstens mal was vom Klimawandel. Ski nur noch auf dem Gletscher aber Tennis dafür ganzjährig draußen:-)

    Sandra XXX:
    Ich fand es im Sommer auf dem Belag sehr rutschig. Bei sportlichem Spiel ist das kaum kalkulierbar. Wenn die Plätze gut gewässert sind, geht es eine Weile, aber man kommt mit dem Wässern nicht nach.

    Ted XXX:
    Ich betreibe solche Plätze in Belek/Antalya bisher in 2 Hotels. Gruppen, die zur Vorbereitung kommen, lieben diese wichtigen Vorteile: Auch nach 8 Stunden täglichen, intensiven Spiels alles weiterhin top. Nach starkem Regen "sofort" bespielbar. Den kleinen Unterschied zu klassischen Sandplätzen (etwas härter und rauher) nehmen alle gerne in Kauf. Calista Luxury Resort Hotel Titanic De Luxe Belek über Topspin Touristik buchbar.

    Stefan XXX:
    Woah voll geil Könnte man ja mal für Platz 5 und 6 in Betracht ziehen aber schätze das ist ein bisschen über unserem Budget

  • #11

    Michael (Montag, 14 Dezember 2015 14:07)

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Plätze im Sport Scheck wirklich gut bespielen lassen. Das gleiche zählt übrigens auch für den Padel Court im Sport Scheck. Vielleicht eine Idee für einen weiteren Testbericht???

  • #12

    johanna kiefer (Freitag, 19 Februar 2016)

    wir müssen mindestens einen unserer 5 Plätze grundsanieren, da wäre dieses Thema sicherlich sehr interessant. Würde mich über eine Kontaktaufnahme der Fachfirma unter o.g. e-mail freuen

  • #13

    Tennis-in-Franken (Freitag, 19 Februar 2016 12:33)

    Hallo Johanna,
    ich leite deine E-Mail Adresse tennis@scworzeldorf.de an die Leitung der Firma Sportas Frau Schneider weiter. Sicherlich wird sich Frau Schneider demnächst bei dir melden. I

    Meine Erfahrungen gebe ich auch immer gerne weiter. Falls hierzu was anliegt einfach eine PN an Tennis in Franken Facebook. Ich habe erst vor wenigen Tagen wieder auf Tennisforce in München gespielt. Deluxe! :)

    Viele Grüße,
    Manuel

  • #14

    Tobi (Dienstag, 22 März 2016 19:28)

    Moinmoin aus Lübeck,
    gerade gestern hat unser Verein beschlossen, 6 Plätze, die ohnehin allesamt grundsaniert werden müssen, zur Saison 2017 auf Tennisforce2 umzustellen.
    Kosten ca. 130.000 Euro.
    Die Grundsanierung hätte ca. 80.000 bis 90.000 Euro gekostet.
    Da machen wir angesichts der niedrigen Zinsen derzeit doch gleich den "großen Wurf".
    Etwa 40 % werden über Stiftungen und Fördertöpfe des Landes SH eingeholt und etwa 60% nimmt der Verein als Kredit auf. Bzw. es wird eine Umlage je erwachsenem Mitglied von 100 Euro erhoben. Das sind nicht mal 10 Euro pro Monat (gerechnet auf 1 Jahr) und wenn man dann davon ausgeht, dass die Plätze 20 Jahre lang mindestens halten (und man so lange im Verein bleibt) sind das nicht mal 50 Cent/Monat. Das ist absolut nichts für das, was man dann geboten bekommt.
    Gleich diverse Mitglieder haben von ihren durchweg positiven Erfahrungen bei anderen Vereinen berichtet.
    Auch wir gehen von Kostenreduzierungen (Platzwart/Arbeitsdienst) von ca. 3.000 Euro/Jahr aus, so dass sich das bei 20 Jahren durchaus rechnet.
    Gleichwohl eine Langzeitstudie noch fehlt, sind wir davon überzeugt, den richtigen Schritt gemacht zu haben. Und ein gewisses Risiko ist im Leben ja immer dabei; hier scheint es überschau- und kalkulierbar zu sein.
    Vielleicht hilft diese Schilderung ja dem ein- oder anderen weiter.
    Grüße von der Waterkant,
    Tobi

  • #15

    Tennis in Franken (Samstag, 26 März 2016 19:51)

    Vielen Dank für deine Schilderung Tobi! Vielleicht kannst du 2017 nochmal ein Feedback geben! Viel Spaß & Game on!

  • #16

    Torsten (Montag, 05 September 2016 13:06)

    Hallo, auch wir überlegen 1 bis 2 unserer Plätze auf Allwetterplätze umzurüsten. Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich freuen.

    LG

  • #17

    Tennis in Franken (Montag, 05 September 2016 13:29)

    Hallo Thorsten,

    bitte schicke mir deine Kontaktdaten an info@tennis-in-franken.de
    Ich leite deine Daten direkt an die Geschäftsführerin von SPORTAS weiter die Dir Infomaterial schickt.

    Sportliche Grüße
    Manuel von Tennis in Franken

  • #18

    Ulf Schmidt-Brekenfeld (Mittwoch, 09 November 2016 19:23)

    Ich würde mich auch über weitere Informationen freuen.
    Wichtig ist die kompetente Antwort auf die Frage, ob der Platz auch im TVM als Aschenplatz
    für Medienspiele zugelassen ist.
    Zudem würden mich die Kosten für 2 Plätze in Bonn interessieren.

    Beste Grüße aus Bonn

  • #19

    Tennis in Franken (Donnerstag, 10 November 2016 09:32)

    Hallo Ulf Schmidt Brekenfeld,
    ich habe deine E-Mail Adresse von eurer Homepage kopiert und diese der Geschäftsführerin von Sportas weitergegeben. Sie meldet sich direkt bei dir! :)

    Ich kann dir aber jetzt schon sagen, dass die Plätze als Sandplätze zugelassen sind. Falls dir in den nächsten Monaten noch Fragen von Spieler zu Spieler einfallen kannst du diese gerne hier noch posten. Mein kleiner Tennisverein "150Mitglieder" stemmt gerade die Finanzierung und bezieht hier die Mitglieder mit ein. Hier die erfolgreiche Aktion Bausteine:
    http://www.tf-diespeck.de/projekt-bausteine-der-tf-diespeck/
    Viele Grüße, Manuel von Tennisi n Franken