Sicherer Finalsieg für Maximilian Marterer im Jubiläumsturnier Endspiel der 10. Dittelbrunn Open dauerte nur eine Stunde

Das Finale der 10. Dittelbrunn Open wurde eine klare Angelegenheit für den Favoriten Maximilian Marterer, der einen guten Tag erwischte und eine viel kürzere „Arbeitszeit“ hatte als zuvor im Halbfinale, Viertelfinale und Achtelfinale, wo er jeweils über drei sehr harte Sätze gehen musste. 6:2/6:2 lautete das Ergebnis gegen Marc Sieber, der mit seinem auf lange Ballwechsel angelegten Spiel gegen das Hochgeschwindigkeitstennis und die knallharten Aufschläge  Marterers an diesem Tag keine Chance hatte. Break gleich im ersten Spiel des ersten Satzes, nach weiterem Break  bald 6:2 für den Fürther, der für den SC Uttenreuth in der 2.Bundesliga antritt. Im zweiten Satz ähnlicher Verlauf mit frühem Break, Dominanz Marterers in den Ballwechseln und beim Service, weiteres Break und schnelles Matchende mit 6:2/6:2. Marc Sieber war ein fairer Verlierer, der bei der Siegerehrung den verdienten Sieg seines Bezwingers.ohne Einschränkung anerkannte.

Turnierdirektor Thomas Heil gab seiner Freude Ausdruck, dass nach langer Zeit wieder zwei im Bayerischen Tennis-Verband aufgewachsene Spieler das Finale bestritten hatten. Das Match lief vor einer großen Kulisse dankbarer Zuschauer ab und vermittelte mit Stuhl-Schiedsrichter, Linienrichtern und Ballkindern, die ihre Pflichten gut erfüllten, das Flair von großem Tennis. Mit Maximilian Marterer setzte sich der zweifelsfrei stärkste Spieler des Turniers verdient durch, der nun bereits das vierte Turnier in diesem Jahr gewonnen hat und auf dem Wege zu höheren Platzierungen in der Herren-Weltrangliste ist. Marc Sieber hatte für das Turnier nicht termingemäß gemeldet, erschien zum Sign-In der Qualifikation und musste als dort an Nr.1 Gesetzter durch die Mühle des Vorausscheids und dann im Hauptfeld durch vier Runden bis zum Finale – eine große physische Leistung. Viele spannende, hochwertige Matches, dominierende deutsche Spieler, zuschauerfreundliche und kontinuierlichen Ablauf ermöglichende Spielpläne des Supervisors Knut Graebner und ein mit dem Turnierverlauf sehr zufriedener Turnierdirektor Thomas Heil – so ist das Fazit zu formulieren. 

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