Fabian Knüttel nach Sieg im Duell der Lokalmatadoren in der zweiten Runde Starker Auftritt des Bambergers Marcel Strickroth

Das mit 40 Bewerbern nicht ganz voll gewordene 48er-Feld begann am ersten Turniertag mit 12 Matches. Morgen geht es mit ebenfalls 12 Begegnungen weiter, die Endspiele der Qualifikation finden am Dienstagvormittag statt. Ein vom Supervisor Knut Graebner und vom Turnierdirektor Thomas Heil gut durchdachter Spielplan ermöglichte kontinuierlichen und planungsgerechten Ablauf des ersten Tages.

Von besonderem Interesse für die Zuschauer aus der Region war sicher das Aufeinandertreffen von zwei Spielern, die die Hambacher Halle sehr gut kennen, in der sie jahrelang trainiert und schon oft Turniere gespielt haben: Fabian Knüttel, der beim TC WB Würzburg mit der 2.Mannschaft in die Landesliga aufgestiegen ist, traf auf das Dittelbrunner Eigengewächs Jan Werner, jetzt bei den Herren in Diensten des TC RW Gerolzhofen. Fabian Knüttel gewann in einem umkämpften Match mit vielen langen Ballwechseln in zwei Sätzen mit 7:6(4), 6:3 und trifft morgen auf den an Nr.4 der Qualifikation gesetzten Österreicher Bernd Kossler. Marcel Strickroth vom Regionalligisten TC Bamberg gab bei seinem Debut in der Hambacher Halle eine sehr gute Vorstellung und schlug Christopher Liniewski (GER) glatt mit 6:2,6:1. Sein Mannschaftskamerad Patrick Schmitt, eines der größten Nachwuchstalente des Bayerischen Tennis-Verbandes, stand Gil Uwe Grund (Setzung Nr.8) gegenüber, keine einfache Aufgabe. Wechselvoller erster Satz mit Break Schmitts zum 3:2, Rebreak durch Grund zum 4:4, nachlassende Konzentration Schmitts bei 5:6 und eigenem Aufschlag ermöglichte Grund den 7:5-Satzgewinn. Im zweiten Satz frühes Break Schmitts, das er durch gewonnene Aufschlagspiele bis zum 6:4-Satzgewinn transportierte. Im Entscheidungssatz mit neuen Bällen zunächst ein völlig verändertes Bild: Aufschlagverlust Schmitt zum 0:2, Hadern mit seinem Spiel, der aufschlagstarke und konzentriert agierende Gegner enteilte rasch auf 5:0. Als es eigentlich schon fast vorbei war, erwachte nochmals Schmitts Kampfgeist:1:5, Rebreak zum 2:5, Aufschlaggewinn zum 3:5, aber der souverän aufschlagende Gil Uwe Grund brachte das Match, das zwei Sätze lang auf Augenhöhe gelaufen war, sicher mit 6:3 zu Ende. Dem gerade 16 Jahre alt gewordenen Youngster Patrick Schmitt fehlte vor allem die Ruhe, Abgeklärtheit  und  Fokussierung, die sein Gegner in den entscheidenden Momenten aufbrachte, um eine Überraschung zu schaffen.

Insgesamt behaupteten sich alle  gesetzten Spieler der Qualifikation am ersten Spieltag.


Die Ergebnisse des ersten Tages:

 

Daniel Kopeinigg (AUT) – Patrick Schmelzer (GER) 6:1,6:2;

Marcel Strickroth (GER) – Christopher Liniewski (GER) 6:2,6:1;

Aliaksandr Prudnikau (BLR) – Jannik Gieße (GER) 4:6,7:5,6:4;

Fabian Knuettel (GER) – Jan Werner (GER) 7:6,6:3;

Maximilian Kaiser (GER) – Janne Jacobi (GER) 6:3,6:3;

Nathan Eugster (SUI) – Leon Hoeveler (GER) 6:3,6:2;

Andy Drzyzga (GER) – Mats Rosenkranz (GER) 6:7,7:5, 6:2;

Niklas Schell (GER) – David Alexander Negru (ROU) 6:0,6:1;

Ivan Gomez Mantilla (ESP) – Denis Eistert (GER) 6:4,6:0;

Benjamin Hassan (GER) – Martin Ossadnik (GER) 7:5,6:1;

Ondrej Krstev (CZE) – Gabriele Moghini (SUI) 6:1,6:2;

Gil Uwe Grund (GER) – Patrick Schmitt (GER) 7:5,4:6, 6:3.

 

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