Der SC Uttenreuth beendet eine starke Saison mit einer klaren Niederlage

Maxi Marterer - SC Uttenreuth
Maxi Marterer - SC Uttenreuth

Dreimal konnte der SCU bereits gegen den TC BW Dresden-Blasewitz gewinnen und wurde von daher nicht zu Unrecht als Angstgegner der Sachsen bezeichnet. Auch am Sonntag lief es zunächst wie immer. An den Positionen 2, 4 und 6 starteten Maximilian Marterer, Jean Zietsman und Sorin Rus-Barna mit Satzgewinnen. Max Marterer legte dann im zweiten Satz noch ein schnelles 6:0 gegen Dusan Lojda nach und stellte seine Einzelbilanz in dieser Saion auf 5:0. Niemand erwartete zu diesem Zeitpunkt, dass es für mehrere Stunden der letzte Satzgewinn für den SC Uttenreuth sein sollte. Jean Zietsman gab den zweiten Satz gegen Michal Schmid ebenso wie Sorin Rus-Barna gegen Christian Haupt ab. Zeitgleich verloren beide dann auch wenige Minuten später sehr knapp den Supertiebreak und weg war die SCU-Führung.

Im zweiten Durchgang waren die Partien dann deutlicher, jedoch allesamt zugunsten der Dresdener. Christopher Aumüller fand in keiner Phase zu seinem Spiel und unterlag gegen Michal Franek deutlich. Dennis Bloemke startete gut gegen Peter Heller. Im Spielverlauf setzte sich dann aber die Fitness von Heller durch. Einen guten Fight lieferte Adrian Sikora dem Weißrussen Uladzimir Ignatik vor 300 Zuschauern auf dem Centercourt. Leider reichte eine 4:1-Führung im ersten Satz gegen die Nr. 205 der Weltrangliste nicht. Mit 7:5;6:4 holte sich Ignatik die Begegnung und den fünften Einzelpunkt für den TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz.


Die letzten Doppel der Saison wollte der SCU trotz des aussichtslosen Rückstands nochmal erfolgreich gestalten. Dies gelang jedoch nur auf dem Centercourt wo Sikora/Bloemke gegen Ignatik/Heller feinste Doppelkunst boten. Marterer/Zietsman mussten sich  erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Im dritten Doppel kam Markus Staudacher zum Einsatz. An der Seite von Christopher Aumüller unterlag er bei seinem Zweitliga-Debut Christian Haupt und Michael Franek.


Mit 8:8 Punkten belegt der SCU in der Endtabelle Platz 6. Punktgleich stehen der TC Großhesselohe und der TC Weinheim aufgrund des besseren Matchverhältnisses vor dem SCU. Absteigen müssen voraussichtlich der MTTC Iphitos München und der TEC Waldau Stuttgart. Aus der ersten Bundesliga steigt neben dem Erfurter TC der FCN ab. Dem Vernehmen nach wird der Erfurter TC seinen Platz in der zweiten Liga nicht annehmen und somit dem TV Reutlingen – ebenfalls punktgleich mit dem SCU, jedoch mit dem schlechteren Matchverhältnis ausgestattet -  wohl den Klassenerhalt ermöglichen. Aus den Regionalligen werden die SpVgg Hainsacker und BASF Ludwigshafen in die zweite Bundesliga Süd aufsteigen. Verdienter Meister wurde der TC Bruckmühl-Feldkirchen.

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