Qualifikation 1. Tag - Dittelbrunn Open 2014 Ordentlicher Auftritt der Local Heroes - Nicolas Kramer sorgt für ersten Paukenschlag

Der erste Tag der Qualifikation brachte 16 Matches, die 16 Gesetzten des 48er-Feldes hatten noch frei. So kam es zu den Auftritten mehrerer nordbayerischer Spieler, die sich ihre ersten Sporen bei den diesjährigen Dittelbrunn Open verdienen wollten. Die Bilanz war durchwachsen.

Für das erste Highlight sorgte der Haßfurter Nicolas Kramer, der für den MTV Bamberg in der Landesliga spielt. Im Duell zweier Wild-Card-Inhaber schlug er Christian Braus überraschend glatt in zwei Sätzen mit 7:5,6:2. Stefan Goellner (TC Bamberg) folgte mit einem glatten 6:2,6:1 gegen Johannes Lipsius (TG Schweinfurt).

Philipp Dittmer vom Bundesligisten 1.FC Nürnberg setzte sich ohne Probleme gegen Vincent Boehnke durch (6:0,6:1). Der Dittelbrunner Jugendliche Jan Werner traf auf den gleichaltrigen Tim Sandkaulen, der in seiner Altersklasse zur deutschen Spitze gehört. Der Unterschied des Leistungsvermögens war deutlich zu sehen, der Unterfranke Jan Werner musste sich der Überlegenheit seines Gegners beugen (0:6,0:6).

Besser schlug sich Patrick Schmitt (TC Bamberg), der in einem wechselvollen Match gegen Maxim Borcuti (Kanada) zeitweilig wie der mögliche Sieger aussah, am Ende aber nach vielen interessanten und hochklassigen Ballwechseln der fehlenden Erfahrung in solch anspruchsvollen Vergleichen und der schwindenden Konzentrationsfähigkeit bei entscheidenden Punkten Tribut zollen musste (6:4,3:6,4:6). Patricks Auftritt war jedoch aller Ehren wert.

Felix Albert (TSV Karlstadt) und Fabian Knüttel (WB Würzburg) sorgten aus unterfränkischer Sicht für den Abschluss des Tages. Der Karlstädter hatte mit Frederik Press einen harten und unbequemen Gegner und musste sich mit 3:6,1:6 geschlagen geben. Wesentlich näher an der nächsten Runde war Fabian Knüttel. Nach dem mit 7:5 gewonnenen ersten Satz wogte der zweite lange hin und her, ging aber letztendlich mit 6:3 an den Gegner Yankel Zemel (Israel). Im Entscheidungssatz hatte Knüttel alle Trümpfe in der Hand, lag mit Break vorn, musste aber das Rebreak hinnehmen, hatte bei 6:5 Matchball, konnte diesen aber gegen seinen konzentriert und etwas glücklich agierenden Gegner nicht verwerten. Das Tie-break-Spiel lief dann voll für den Israeli, der dem am Ende resignierenden Lokalmatador keinen einzigen  Punktgewinn mehr gestattete. Hier war mehr möglich, aber Tennis ist häufig wechselvoll.

Aus bayerischer Sicht ist noch zu erwähnen, dass Jakob Schnaitter (TSV Wasserburg), der an der TennisBase in Oberhaching trainert, gegen den Schleswig-Holsteiner Leonard von Hindte ungefährdet mit 6:4,6:2 gewann.

Morgen greifen die Gesetzten in das Quali-Geschehen ein, ein umfangreiches Programm mit 16 Matches verspricht viel Spannung.

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