Kerkhove gewinnt Einzel - Fujiwara / Tanaka sind bayerische Meister im Doppel

Lesley Kerkhove
Lesley Kerkhove

Der letzte Ball ist geschlagen, die internationalen bayerischen Meisterinnen 2014, die bei den 7. Schönbusch Open in Aschaffenburg ausgespielt wurden, stehen fest. Im Einzel triumphierte Lesley Kerkhove (Setzliste 3 / NED) über Carina Witthöfft (Setzliste 1 / GER) mit 7:5, 6:3 und konnte neben dem Preisgeld von 2.900 Dollar vor allem 50 wertvolle Weltranglistenpunkte einsammeln. Damit dürfte die Holländerin einen großen Sprung innerhalb der Rangliste nach vorne gemacht haben. Aber auch Carina Witthöft konnte sich trotz der Niederlage noch über 30 Weltranglistenpunkte freuen.

Der Weg von Kerkhove in das Finale der Schönbusch Open 2014 führte in der ersten Runde über ihre Schweizer Doppelpartnerin Xenia Knoll (6:3, 6:4), da schlug sie die Französin Myrtille Georges in drei Sätzen 5:7, 6:2, 6:1. Im Achtefinale traf die Niederländerin auf Ana Vrljic (CRO) - diese Match endete 6:4, 6:2, das Halbfinale gewann sie gegen die Setzliste 2, Viktorija Golubic (SUI) mit 7:5, 6:2.

Carina Witthöft tat sich vor allem in der ersten Runde sehr schwer und kämpfte sich gegen die Qualifikantin Valerie Savinykh (RUS)mit 2:6, 6:3, 6:4 in die nächste Runde. Nachdem in der zweiten Runde Irina Khromacheva (RUS) mit 7:6 (9), 6:2 geschlagen werden konnte, traf Witthöft im deutschen Duell auf die Nürnbergerin Nina Zander und siegte hier mit 6:1, 7:5. Ihr Halbfinale musste sie gegen die Georgerin Ekaterine Gorgodze bestreiten, die ihr vor allem im ersten Satz enormen Widerstand leistete. Schlussendlich konnte die Deutsche diese Partie mit 7:5, 6:3 gewinnen.

Im Finale Doppel konnten sich mit einer durchweg konzentrierten Leistung über das gesamte Turnier die Japanerinnen Rika Fujiwara und Yuuki Tanaka durchsetzen. Sie besiegten Lesley Kerkhove (NED) / Xenia Knoll (SUI) mit 6:1, 6:4. Nach einem souveränen Satz für das Duo aus dem Land der aufgehenden Sonne konnten sich Kerkhove / Knoll im zweiten Durchgang mit 4:1 absetzen, mussten sich aber dann doch noch mit 1:6, 4:6 geschlagen geben - also kein zweiten Meistertitel für die Holländerin.

Das Glück ist mit den Tüchtigen - obwohl für den Finaltag durchweg schlechtes Wetter angesagt wurde und der Vormittag mit anhaltenden Regen grüßte, konnten die Finale der internationalen bayerischen Meisterschaft - den 7. Schönbusch Open 2014  - pünktlich begonnen werden. Der Regen lies nach und die Platzwarte des TC Schönbusch leistete ganze Arbeit, so dass der Centercourt ab 13:00 bespielbar war. Auch dann meinte es der Wettergott gut mit dem Veranstalter und die zahlreich erschienenen Zuschauer erlebten zwei Finale auf höchsten Niveau im Damentennis. Mit dem verwandelten Matchball beginnt nun für den TC Schönbusch und den Turnierdirektot Holger Dreisbusch bereits die Vorbereitung auf die 8. Schönbusch Open, die für das nächste Jahr bereits geplant sind.

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