Hauptfeldauslosung bringt spannende Autfaktmatches

Das Hauptfeld des NÜRNBERGER Versicherungscups 2014 steht fest. Bei der offiziellen Auslosung in der LOTTO-Akademie Nürnberg wurden im Beisein der deutschen Profis Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam am Samstag einige spannende Erstrundenbegegnungen gelost. Angelique Kerber, die Nummer 1 des Turniers und Weltranglistenneunte, trifft zum Auftakt auf die Neuseeländerin Marina Erakovic. Die an Position zwei gesetzte Eugenie Bouchard bekommt es mit Barbora Zahlavova Strycova aus Tschechien zu tun.

Anna-Lena Friedsam, Mitglied des Porsche Talent Teams Deutschland und mit einer Wildcard in Nürnberg am Start, spielt zum Auftakt gegen eine andere Wildcard-Spielerin, Lisa-Marie Moser. „Deutschland gegen Österreich, da muss Deutschland gewinnen“, so die erste, süffisante Reaktion Friedsams auf die Auslosung. Mona Barthels Gegnerin ist die aufstrebende junge Schweizerin Belinda Bencic, vor der sie einigen Respekt hat. „Ich habe noch nie gegen sie gespielt, aber schon einiges von ihr gehört. Das wird keine einfache Aufgabe.“

Auf die schwerste Prüfung der deutschen Teilnehmerinnen muss sich Annika Beck einstellen. Die Bonnerin trifft auf Jana Cepelova aus der Slowakei. Cepelova machte zuletzt beim WTA-Turnier in Charleston auf sich aufmerksam, als sie nicht nur die Weltranglistenerste Serena Williams aus dem Turnier warf, sondern erst im Finale an Andrea Petkovic scheiterte. Die 17-jährige Antonia Lottner spielt in der ersten Runde gegen die Belgierin Alison van Uytvanck. Dinah Pfizenmaier schließlich, die sechste Deutsche im Hauptfeld, gegen eine Qualifikantin.

Turnierdirektorin Sandra Reichel zeigte sich mit der Auslosung sehr zufrieden: „Die Zuschauer dürfen sich mit Angelique Kerber und Eugenie Bouchard auf zwei absolute Ausnahmespielerinnen und insgesamt auf sehr ausgeglichenes und hochklassiges Teilnehmerfeld freuen.“ Nur die kurzfristige Absage von Roberta Vinci trübte Reichels Stimmung ein wenig. Die Italienerin steht zwar aktuell im Doppelhalbfinale des WTA-Turniers in Rom, plagt sich aber mit einer Verletzung, mit der sie sich nicht in der Lage sieht, ein Einzel zu spielen.

Auch aus der Qualifikation könnten noch deutsche Spielerinnen das Hauptfeld erreichen. Größte Hoffnungen weckt Lokalmatadorin Nina Zander, die nach einem ungefährdeten 6:4, 6:1 über Sesil Karatantcheva im Finale der Qualifikation steht (Beginn Sonntag, 10.00 Uhr).

Die erste Runde des Hauptfelds ist für Sonntag, 13.00 Uhr angesetzt. Der komplette Spielplan für den 18. Mai folgt in Kürze.

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