Nur Gründungsväter halten Turnierfavoriten beim mittelfränkischen Doppel-Klassiker in Schach

(Blogbeitrag Fabian Reisch “Frängisch Tennis Blogs”)

 

Bei der vierten Auflage des Neujahrs-Weltklasse-Spezial-Doppelturniers der Gamers kamen nicht nur Tennisästheten und Romantiker des weißen Sports voll auf ihre Kosten, sondern auch politisch Interessierte jeglicher Couleur.

Lucky Reischer sorgte mit dem Outfit des Tages (dunkler Schnauzbart) für kontroverse Diskussionen um seine Gesinnung. Neuling Steam Wölzlein packte gleich sein altes Führerscheinfoto aus und bestätigte die nach wie vor vorhandene Eleganz des mystischen Oberlippenflaums.

 

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, griffen 12 Doppelpaarungen zum Schläger. Höhepunkt der Vorrunde war der Auftritt von Kampfschwein Klinkgo Kullmann und Schneeprinzessin Natali Gumbrecht. Beim 6:1-Erfolg über Küken Zeh/bissiger Göpfrich griffen der Nichtkostverachter und die BTV-Karrierefrau nach den Sternen und rutschten im Endklassement schließlich auf einen hervorragenden sechsten Rang. Ansonsten ließen sich die Favoriten nicht lumpen. In den Gruppenfinals behielten der Japaner Markus Soeda und der frühere Bundespräsident Michael Wulff mit 6:2 überraschend deutlich die Oberhand über Ex-Unterwäschemodel Bruno Lorenzo/MC Stefan Saad. Mit dem gleichen Ergebnis hielten die beiden Gründungsväter Strößner/Reisch die jungen Wilden Philipp Witeczek/Bäckerei Ehrmann in Schach. Die Finalrunde der besten drei komplettierten die favorisierten Vorjahressieger Eckes/Mache-u.

 

Erwartungsgemäß griffen Staudinger/Wulff gegen Dieter Eckstein/Machö ins Klo (4:6). Die beiden gut erzogenen Gründungsväter Strö/Reisch verzichteten daraufhin, die in die Jahre gekommenen zweifachen Turniersieger in den Vorruhestand zu schicken. Nach dem Shot of the day von Streichler Strö (Dropshot zum Break mit durchgestrecktem Arm) ließen die beiden CEOs Federn und verloren 3:6. Im letzten Duell des Tages sahen die Zuschauer dann eine der größten Leistungen in der Geschichte des Tennissports. Die Gründungsväter pushten sich nach 3:5 mit unfassbaren Stöhnern zu einem Tie-Break-Erfolg gegen die konsternierten Eckes/Mache-u und avancierten damit zu den wahren Turniersiegern. Schöner Nebeneffekt: Somit gelten sie auch weiterhin als ungeschlagen. Die versprochenen zwei Kästen Bier für den Jahrhundertsieg werden demnächst bei der Gamers-Night zu den Aussie Open im idyllischen Brechberg geköpft (Einladung folgt von Klinkgo). Den neu eingeführten Wanderpokal (Merci an die Familie Bär) nahm Eckes mit nach Hause, damit ihn sein Doppelpartner nicht verschlampt.

 

Weitere Highlights: Die schönste Frau Rohrs ließ die Gamers heuer im Stich, wurde dafür aber von einer grazilen Rumänin mit Sneakers effektiv vertreten. Fassungslos erblickte Mutter Gumbrecht den butterweichen Schal an Wulffs Hals und beorderte ihn kurzerhand ins andere Ufer. Dabei saßen phasenweise sogar vier blutrünstige Wölfe am Tisch (Vater Wolf war mit zwei Exemplaren am Arm angereist). Klinkgo Kullmann knurrte nach dem leckeren Schaschliktopf mit Pommes von Küchenchefin Gisela noch immer der Magen, Isi Kolb registrierte dröhnende Geräusche ohne Regung, Dieter Eckstein war übersät von Gebissabdrücken seiner Freundin nach einer wilden Bumsnacht...Außerdem hallten Erinnerungen an Fickereien in Petersaurach durch den Vorraum.

 

Der Abend klang im legendären El Cojote in Nürnberg aus. Zu Staudis 31. Geburtstag (gefühlt 67 Jahre alt) packte Udo Lattek Kofler in geselliger Runde einen herrlichen Tennistalk aus. Smiling and farts inklusive!

 

Die weiteren Ergebnisse:

 

Platz 4 – 6: Lorenzo/MC Saad, Witeczek/Bäckerei Ehrmann, BTV-Präsidentin Gumbrecht/Klinkgo

Platz 7 – 9: Zehe/bissiger Göpfrich, BVB-Star Möller/Rudetzki, Widder/Wühr Wahnsinn

Platz 10 – 12: Hirschinger/Plötz, Goldschläger Steffan/Steffan, Seiferlein/Steam Wölzlein

Titel verteidigt: Nikolai Macheu (links) und Thomas Eckstein sicherten sich beim westmittelfränkischen Doppelturnier trotz einer Niederlage den neuen Wanderpokal.
Titel verteidigt: Nikolai Macheu (links) und Thomas Eckstein sicherten sich beim westmittelfränkischen Doppelturnier trotz einer Niederlage den neuen Wanderpokal.

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