Weltklasse-Tennis in familiärem Ambiente

(Blogbeitrag Fabian Reisch “Frängisch Tennis Blogs”)

 

Auch in diesem Jahr steht das ATP-Challenger in Eckental für Weltklasse-Tennis in familiärem Ambiente. Für Tennis in Franken genoss ich gemeinsam mit Manu Scheller und Markus Staudacher (freute sich riesig über ein Gratis-TiF-Shirt) einen Tag lang den geliebten Hallenmief. Nach einigen Schlägerumdrehungen zum Aufwärmen stand das erste Highlight auf dem Programm: Die beiden local heroes  Maxi Marterer/Robin Kern trafen in der ersten Runde der Doppelkonkurrenz auf die topgesetzte, zwielichtige indische Paarung Raja/Sharan. Als der nicht gerade austrainierte Inder beim Stand von 5:6 und 30:0 im ersten Durchgang 3 Dubletten servierte und beim entscheidenden „deciding point“ erneut verschleuderte, huschte der deutschen Wildcardcombo ein verschmitztes Lächeln über das Gesicht. Nach unglücklich verlorenem zweiten Set, machten Marterer/Kern im Match Tie kurzen Prozess. Im TiF-Interview präsentierten sich die beiden Jungspunde locker und bodenständig. Marterer berichtete von seinen Trainingseinheiten mit Rafael Nadal. Auch Kern machte mit seiner Riesenpranke eine tolle Figur.

Der dritte Franke im Bunde war Kevin Krawietz. Der 21-Jährige stand Miloslav Mecir gegenüber, Sohn des gleichnamigen früheren Weltklasse-Tennisspielers. Optisch wuchs der Eindruck, es handle sich tatsächlich um die elegante Katze aus den 80er Jahren. Mit wahnsinnigen Drives setzte sich Mecir schließlich in drei Sätzen durch. Auch Krawietz stellte sich im Vorfeld den Fragen von Tennis in Franken. Angesprochen wurde er u.a. auf Tomas Berdych, den Tschechen.

 

Ein Rundgang durch das Sponsorendorf durfte natürlich nicht fehlen. Beim Blackroll-Tennis von Sandy Scholz räumte Markus Staudacher mit Kinderschläger und Softball alle sechs Exemplare ab und sicherte sich eine Blackroll im Wert von 30 Euro für seinen ramponierten Rücken. Turnierdirektor Marcus Slany zog ein positives Zwischenfazit des Turniers. Seine eigene Form auf dem Tennisplatz sei hingegen ausbaufähig (s. weiteres Interview mit Tennis in Franken).

 

Mein Fazit: Ein Top-Event für jedermann. Gamers, auf nach Eckental!

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