BTV gewinnt Große Meden-/Poensgen-Spiele

foto:zettier, wtv
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Das BTV-Team spielt im Finale gegen Berlin-Brandenburg 3:3, darf sich am Ende aber über das bessere Spielverhältnis und den Sieg freuen.

 

(02.09.2013) Am Ende war es der erwartete finale Ausgang bei den Großen Meden-/Poensgen-Spiele, die vom 29. August bis 01. September beim THC Münster ausgetragen wurden. „Auf Bayern lastet immer der Druck des Gewinnen müssen“, so DTB-Vizepräsident Bernd Greiner, „aber es gilt auch das Team aus Berlin-Brandenburg zu loben, die sich bestens geschlagen haben.“

 

In der Tat war dies dann auch so, als am Sonntag im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Verbände die siegreichen Halbfinalisten vom Vortag aus Bayern und Berlin-Brandenburg aufeinandertrafen. Das BTV-Team ging leicht favorisiert in dieses letzte Duell, zumal sie mit Kevin Krawietz (TC Großhesselohe) und Dieter Kindlmann (1. FC Nürnberg) für die Einzel einen talentierten und einen routinierten Akteur aufgeboten hatten. Diese beiden erledigten sich auch souverän in zwei Sätzen ihrer Aufgabe und besiegten den Deutsch-Chilenen Laslo Urrutia bzw. Friedrich Klasen, die beide für Blau-Weiß Berlin spielen.

 

So überzeugend die bayerischen Herren aufspielten, so überzeugend waren dann die Leistungen der Mädels aus Berlin. Anna Klasen besiegte in zwei Sätzen Lena Hofmann und Charlotte Klasen war ebenfalls in zwei Sätzen siegreich gegen Luisa Huber, was im Übrigen auch als Clubduell zwischen Luitpoldpark München und Blau-Weiss Berlin zu betrachten ist. Mit diesem 2:2-Zwischenresultat ging es in die beiden abschließenden Doppelpartien. Auf Grund der vorherigen Ergebnisse war das Bayern-Duo Krawietz/Kindlmann in der Favoritenrolle gegen Urrutia/Betz, doch im Champions-Tiebreak (10:8) buchten die Außenseiter aus Berlin-Brandenburg den Dreisatzsieg.

 

Umgekehrtes Spiel bei den Damen: Anna Klasen/Laura Reinhard (Blau-Weiß Berlin/TC Lichtenrade Weiß-Gelb) sollten eigentlich das Duell gegen ihre bayerischen Kontrahentinnen Hofmann/Huber gewinnen können. Doch daraus wurde nichts, denn die Luitpoldpark-Spielerinnen harmonierten und buchten mit dem Champions-Tiebreak-Erfolg (11:9) dann in drei Sätzen den dritten Punkt für Bayern. Da auch das Satzverhältnis mit 7:7 ausgeglichen war, wurden die Spiele ausgezählt und hier hatte das erfolgsgewohnte Bayern-Team mit 63:52 das bessere Ende für sich. Der Lohn war der dritte Titelgewinn nach 2006 und 2010 in diesem kombinierten Damen- und Herren-Wettbewerb, nachdem die Bayern den Meden-Wettbewerb (nur Herren-Mannschaften) 25 Mal gewinnen konnten. „Es war ein glücklicher Sieg für Bayern“, so Westfalens gastgebender Verbandspräsident Robert Hampe, der das Turnier sportlich nicht überbewerten will, aber gleichwohl darin Sinn darin sieht: „Die Stimmung unter den Spielern ist wirklich toll und gut. Man merkt ihnen förmlich an, das dieses Turnier ein willkommener Austausch für sie untereinander ist.“

Bericht: BTV

foto: zettier, wtv
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