Klec siegt beim TBT

Foto: Jana Jordan
Foto: Jana Jordan

(Blogbeitrag Fabian Reisch “Frängisch Tennis Blogs”)

 

Köllerer schmerzlich vermisst


Ohne große Aufregung holte sich Favorit Ivo Klec den Sieg beim Tie-Break-Turnier in Burgoberbach. Der Slowake war kurzfristig für „Crazy D“ Köllerer eingesprungen. Jener Köllerer, der Lucky Reischer im letzten Jahr ein legendäres Interview für Game, Set & Fabis Pinnwand @ Facebook gab. Selbstredend munkelten Fans und Zuschauer, der Österreicher fürchte sich vor den angriffslustigen Fragen des Gamers (KO im Freibad, nächste Stationen auf der Tour etc.). Köllerers Entertainment konnte natürlich nicht adäquat ersetzt werden. Dennoch wieder ein schönes Turnierchen.

 

Beim Startschuss um 9 Uhr musste Reischer mit 5 Bier im Gesicht in Folge einer durchzechten Bums-Party in Ingolstadt noch passen. Der ehemalige Punkrocker MC Staudi, immer gern gesehen auf der Anlage in Oberneuland, marschierte da bereits zum Gruppensieg, während die Mitfavoriten strauchelten. Trotz 200 km/h-Brettern musste Aki Watzke Waske bereits im Quarter die Segel streichen. Tommy Schiess gab verletzungsbedingt auf. So lag es an dem Mann mit den weltmännischen Koteletten, Michael Hörschinger, die Zuschauer zu elektrisieren. Mit einem Gewaltschrei direkt aus dem Urwald feierte der sympathische Turm seinen Halbfinalsieg über Katze Andy Kauntz. Im Finale unterlag Hörschinger dann erwartungsgemäß mit 1:3. Sieger Klec sah dabei wieder „unverschämt gut“ aus, wie eine kränkelnde Halb-Österreicherin mit Löwenmähne am Spielfeldrand feststellte. Der 32-Jährige ergaunerte sich noch zwei Zigaretten von Frau Schalk und düste ab. Zu vergleichen mit VIP-Guest Lucky Reischer, der sich frühzeitig seinen Presse-Ausweis mit Free-Drinks & Food sicherte. Für den Japaner Go Soeda reichte es nach einem mehr als emotionalen Sieg über A-Rod Hamann zu Platz 5, wofür es allerdings keinen Cent gab. Der Petersauracher wirkte den ganzen Abend über sichtlich schockiert. 75 Flocken waren fix eingeplant. Auch bei der Tombola klebte ihm das Pech an den Füßen und ging leer aus.

 

Mit optischen Lichtblicken konnte die Damenkonkurrenz aufwarten. Jana Jordan stand sogar den ganzen Tag unter dem Schutz zweier Bodyguards. Chrisi Hefter vom Turnerbund stellte ihr Licht zu sehr unter den Scheffel und erreichte das Semi. Im Finale ließ Caro Nietnagel Rekordsiegerin Nata Gumbrecht keine Chance. Die Finalistin hatte die Wochen zuvor noch Extraschichten mit den fränkischen Tennis-Schwergewichten Christian Scorer und Holger Nadalheimer im idyllischen Brechberg absolviert.

 

Die süffige Players-Night zogen auch die beiden Österreicher Eckmayr und Hinterplattner einer nicht näher erläuterten „Bauern-Disko“ vor. Dabei kamen erstaunliche News ans Tageslicht. Fazit: Eine weitere gelungene Auflage des TBT, astrein organisiert von Turnierdirektor Tom App und seinen Untertanen.

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Kommentare: 5
  • #1

    laab (Sonntag, 01 September 2013 19:55)

    Ein sehr schöner bericht. Über diese bums-party hätte ich gerne noch mehr erfahren.

  • #2

    Pistol Pete (Sonntag, 01 September 2013 23:18)

    Die Neuigkeiten, die bei der Spielernacht ans Tageslicht kamen, müssten auch noch näher erläutert werden...

  • #3

    Kabinenmaus (Mittwoch, 04 September 2013 11:15)

    Das der Köllerer verletzt ist des glaubst doch selber net.Seine Freundin hat ihn doch verlassen und er kämpft um seine Tochter damit er Sie sehn kann.Das ist der Grund denke ich warum er nicht gespielt hat.

    "Crazy D" fällt immer tiefer wie ich finde.

    Man kann ihm nur wünschen den richtigen Weg zu finden.

  • #4

    Michael Huber (Mittwoch, 04 September 2013 12:56)

    Weltklasse Bericht! Mal was anders ;-)
    Die große Mehrheit auf dem Turnier hat Crazy Dani vermisst und hofft auf sein Comeback 2014! Das TBT hat trotzdem ne Menge Fun gemacht!
    Alles Gute Crazy Dani!

  • #5

    Kritische Berichterstattung (Donnerstag, 12 September 2013 08:24)

    Zusammenfassung Tiebreak-Turnier in Burgoberbach am 31 August 2013

    -Schwach besetztes Turnier mit einigen Nichtantretungen(Keine Informationen darüber von der Turnierleitung)

    -Sehr kurzfristige Spieler Absagen (Unprofessionelles Verhalten)

    -Schlecht besuchtes Turnier

    -Zum Teil Katastrophale Spieler Leistungen

    -Die Damen der Verpflegung teilweise total überfordert

    -Spektakuläre Schiedsrichterentscheidungen

    Laut der Gerüchteküche ist das Tiebreak-Turnier 2014 sehr stark gefährdet.

    Die sehr hohen Prämiengebühren wie z.B Punkteprämie,
    Auflaufprämie,Antrittsprämie,Siegprämie) dürften das finanzielle aus bedeuten.



    Dem Blogschreiber wird nahe gelegt seine sexuellen Äußerungen(Bums-Party in Ingolstadt)zu unterlassen.

    Wünschenswert wäre es wenn der Blogschreiber ein anderes Auftreten an den Tag legen würde als ständig durch sein lautes furzen negativ aufzufallen.


    gez:

    Die Hyäne