Ein dichtes Feld deutscher Spielerinnen

(08.06.2013) Sie schnuppern zum ersten Mal internationale Tennisluft - und greifen gleich beträchtlich ein in das Schicksal ihrer Idole: Unter den wachsamen Augen von WTA-Supervisor Fabrice Chouquet durften Sophia Mejerovits und Lara Schmidt für das Hauptfeld des NÜRNBERGER Versicherungscups an die Lostrommel. Den beiden U14-Nachwuchshoffnungen des TC 1. FC Nürnberg sind ein paar besonders spannende Matches zu verdanken - und ein dichtes Feld deutscher Spielerinnen. Die gesetzten Julia Görges und Annika Beck sowie die Wildcard-Starterinnen Andrea Petkovic und Dinah Pfizenmaier teilen sich ein Viertel des Tableaus, spätestens im Halbfinale wird also nur noch eine von ihnen im Rennen sein.
Jelena Jankovic, Nummer eins des Turniers und erst kurz vor Start noch mit einer Wildcard ins Turnier gekommen, trifft als erstes auf die Niederländerin Arantxa Rus. Klara Zakopalova muss gegen die ehemalige Top-20-Spielerin Polona Hercog auf den Platz. Und die Französin Alizé Cornet tritt gegen ihre Landsfrau Pauline Parmentier an - nicht nur ein Duell zweier ehemaliger Bad-Gastein-Siegerinnen: Cornet und Parmentier spielen auch gemeinsam für das französische Fed-Cup-Team.
Ein solch pikantes Erstrundenduell bleibt den deutschen Stars immerhin erspart: Julia Görges trifft zum Auftakt auf die Rumänin Alexandra Cadantu. Erst in der zweiten Runde könnte es zum frühen Turnierhighlight gegen ihre “Olle”, Andrea Petkovic, kommen - falls sich diese gegen die Schwedin Sophia Arvidsson durchsetzt. Ebenfalls im Achtelfinale würden sich die beiden Porsche-Talent-Team-Mitglieder Annika Beck und Dinah Pfizenmaier gegenüberstehen. Beck muss dazu zuerst die Russin Nina Bratchikova überwinden, Pfizenmaier erwartet als ersten Prüfstein Karin Knapp aus Italien. “Natürlich ist es schade, dass unsere deutschen Spielerinnen so früh aufeinandertreffen können”, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel. “Aber dafür ist es jetzt umso spannender, welche von ihnen sich schließlich durchsetzt.”

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